Herzlich willkommen auf der Homepage der
Pfarre Gainfarn!

Die Ortschaft Gainfarn, geprägt von überwiegend ländlicher Struktur, zählt mehr als 2500 Katholiken.
Durch den 
Diözesanen Entwicklungsprozess APG2.1 in der Erzdiözese Wien bilden seit dem 22. Mai 2015 die Pfarren Bad Vöslau und Gainfarn mit der Filialkirche Großau einen gemeinsamen Seelsorgeraum - den Seelsorgeraum Harzberg! Beide Pfarren sind dem Dekanat Baden zugehörig und dem Stift Melk inkorporiert. Außerdem finden Sie in Gainfarn das Herz-Jesu-Kloster sowie einen idyllischen Weingartenkreuzweg.

Klicken Sie auf eines der Bilder und gelangen Sie zu mehr Informationen!





















 

Gainfarner Kirche


Gainfarn gehörte ursprünglich zur Pfarre Traiskirchen. Im Jahre 1113 übergab Markgraf Leopold der Heilige die Pfarre Traiskirchen dem Stift Melk. Anfangs hatte Gainfarn eine kleine Holzkirche, erst später begann man mit den Stein– und Ziegelbauten, die im Jahre 1740 mit der Fertigstellung eines neuen Gotteshauses endeten. Da die Siedlung und somit die Pfarrgemeinde immer größer wurden, kam regelmäßig ein Seelsorger aus Traiskirchen und hielt hier den Gottesdienst.
Am 12. November 1312 wurde die Kirche eingeweiht und Gainfarn als selbstständige Pfarre anerkannt.
Am Florianitag 1893 schlug während der alljährlichen Bittprozession zum "Heilsamen Brunnen" ein Blitz in den Kirchturm ein und setzte diesen in Brand. Trotz des Einsatzes von mehreren Feuerwehren konnte der Turm nicht mehr gerettet werden.
So wie in Großau befand sich früher auch in Gainfarn ein Friedhof rund um die Kirche.

Die Gainfarner Kirche ist dem hl. Johannes dem Täufer geweiht. Das Altarbild stellt die Taufe Jesu im Jordan dar.
Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm [Jesus]: Ich müsste von dir getauft werden, und du kommst zu mir? Jesus antwortete ihm: Lass es nur zu! Denn nur so können wir die Gerechtigkeit (die Gott fordert) ganz erfüllen. Da gab Johannes nach. Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen, da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.
Mt 3,14-17
 

Gottesdienstordnung der Pfarrkirche Gainfarn


Sonntag

8.25 Uhr Rosenkranz
9.00 Uhr Hl. Singmesse

Zu Weihnachten, Dreikönig, Ostern, Pfingsten und Christkönig beginnt die heilige Messe um 9.30 Uhr.
Vor diesen Festtagen findet jeweils am Samstag um 18.30 Uhr eine Vorabendmesse statt.
 

Dienstag

17.55 Uhr Rosenkranz

Am Dienstag findet keine heilige Messe im Pfarrgebiet statt.
 

Mittwoch

17.55 Uhr Rosenkranz
18.30 Uhr Hl. Messe

Jeden Mittwoch gedenken wir während der heiligen Messe um 18.30 Uhr der Verstorbenen der Pfarrgemeinde, die in der jeweiligen Woche ihren Sterbetag haben.
Wir möchten besonders die Verwandten und Bekannten zu dieser Gedenkmesse einladen!
 

Freitag

17.55 Uhr Rosenkranz
18.30 Uhr Hl. Messe

An Herz-Jesu-Freitagen findet die heilige Messe im Herz-Jesu-Kloster Gainfarn statt,
nicht in der Pfarrkirche Gainfarn!
 
 

Anmerkungen

  • Wenn Begräbnismessen in Gainfarn stattfinden, entfällt die Abendmesse in der Pfarrkirche Gainfarn am jeweiligen Tag.
  • Jeden Donnerstag ist um 17.55 Uhr Rosenkranz und um 18.30 Uhr gemeinsame Feier der heiligen Messe in der Kirche in Bad Vöslau. Sollte an diesem Tag ein Begräbnis stattfinden, bleibt der Termin für die heilige Messe um 18.30 Uhr trotzdem aufrecht.
  • Bezüglich etwaiger Terminänderungen beachten Sie bitte die Aushänge in den Schaukästen der Pfarre.

Großauer Kirche


Die Kirche in Großau wurde am 11. November 1369 geweiht. Anfangs bestand die Kirche nur aus einem kleinen Presbyterium und dem angebauten Turm. Der Bau des einschiffigen Langhauses sowie der Sakristei erfolgte vermutlich erst im 18. Jahrhundert.
Da die Kirche vom Herrschaftsbesitzer vereinnahmt wurde, heißt es in einem Visitationsbericht aus dem Jahre 1555, die Kirche sei "öde und leer". Erst Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte eine ordentliche Restaurierung des Gotteshauses. Seit der Bischofsvisitation durch Kardinal Dr. Theodor Innitzer, die im Jahre 1934 stattgefunden hat, wird in dieser Kirche wöchentlich ein Gottesdienst gefeiert.
Die Großauer Filialkirche ist der heiligen Katharina von Alexandrien geweiht, die als Patronin der Gelehrsamkeit, der Bibliotheken, der Schulen, der Studenten und der Schüler angesehen wird.
Ein wichtiges Attribut der heiligen Katharina ist das Rad, denn durch dieses sollte sie eigentlich hingerichtet werden. Der Legende zufolge wurden aber alle vier Räder von einem Engel zerstört.
Für die Märtyrinnen Margareta, Barbara und Katharina entstand durch mündliche Überlieferungen folgender Spruch:
Margareta mit dem Wurm,
Barbara mit dem Turm,
Katharina mit dem Radl,
das sind die drei heiligen Madl.
 

Gottesdienstordnung der Filialkirche Großau


Samstag

17.55 Uhr Rosenkranz
18.30 Uhr Vorabendmesse

Zu Weihnachten, Dreikönig und Christkönig beginnt die heilige Messe um 8 Uhr.
Vor diesen Festtagen findet samstags keine Vorabendmesse statt.

Herz-Jesu-Kloster


Die Kongregation der Dienerinnen des heiligsten Herzens Jesu wurde 1866 von dem Priester Victor Braun in Paris gegründet.
Als Herz-Jesu-Schwestern suchen wir im kirchlichen Stundengebet, in der täglichen gemeinsamen Eucharistiefeier und in der Meditation immer tiefer in die Gesinnung der Liebe des heiligsten Herzens Jesu einzudringen, uns von dieser Liebe erfüllen zu lassen und sie durch Werke der Nächstenliebe den Menschen näher zu bringen.
Das Charisma unserer Gemeinschaft ist:
EHRE, LIEBE, DANK und SÜHNE dem HEILIGSTEN HERZEN JESU!
1874 stiftete der Baron Adolf Freiherr Brenner von Felsach in Gainfarn ein Haus für die Schwestern, um eine Kinderbewahranstalt zu gründen.
Heute leben und wirken vier Schwestern in diesem Kloster. Sie sind im Niederösterreichischen Landeskindergarten, in der Pfarre, im Kloster und im Garten tätig! Die regelmäßige Feier des Herz-Jesu-Freitags liegt uns besonders am Herzen. Jeder erste Freitag im Monat ist Herz-Jesu-Freitag. Er geht auf die Offenbarung des heiligsten Herzens Jesu an die hl. Margaretha M. Alacoque zurück.
Jesus verheißt besondere Gnaden jenen, die regelmäßig die Herz-Jesu-Freitage halten:
Besuch der hl. Messe, Empfang der hl. Kommunion und Anbetung des Allerheiligsten.
 

Gottesdienstordnung und Anbetungsstunden des Herz-Jesu-Klosters


Herz-Jesu-Freitag

6.25 Uhr Hl. Messe in der Klosterkapelle
Anschließend findet die Anbetung des Allerheiligsten bis 14 Uhr statt.
13.30 Uhr Rosenkranz
14 Uhr Segensandacht
 

Samstag

17.55 Uhr Rosenkranz
 

Montag

17.55 Uhr Rosenkranz
18.30 Uhr Hl. Messe
 

3. Donnerstag im Monat

20-21 Uhr Eucharistische Anbetung

Kontakt:
Sr. M. Benedikta Wunderl SSCJ
Brunngasse 49
2540 Bad Vöslau-Gainfarn
02252 75 171
klostergainfarn@gmail.com

Weingartenkreuzweg


Am Fest der Kreuzerhöhung wurde der im Jahre 2010 neu errichtete Kreuzweg, der von der Pfarrkirche zur Helenenhöhe führt, feierlich gesegnet und konnte betend und singend gegangen werden. Knapp 300 Mitfeiernde waren dabei.
Die Kreuzwegstationen sind aus Weinstöcken mit einem Metallkreuz. Das Kreuzwegbild ist aus Metall gegossen und mit einem vergoldeten Dach schützend umrandet. Bei jeder Station wurde eine Schlingrose gepflanzt.
Die Bilder wurden von einzelnen Familien finanziert. Der Stadtgemeinde Bad Vöslau und den Mitarbeitern des Bauhofs sowie der Freiwilligen Feuerwehr Gainfarn gebührt besonderer Dank für 
die Mithilfe bei diesem Projekt. Die Bevölkerung 
freut sich sehr über diesen für einen Weinort besonders passenden Kreuzweg.Es wäre schön, wenn viele unseren Weingartenkreuzweg zur Helenenhöhe betend gehen würden und ihnen so Kraft und Gnade zuteil wird.
 
Der Kreuzweg führt bis zur sogenannten Helenenhöhe hinauf, die früher eigentlich Helenenkernhöhe hieß. Das Gainfarner Schloss gehörte zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Familie Kern. Herr Kern widmete diese wunderschöne Aussichtsterrasse, die ein atemberaubendes Panorama über die Felder Gainfarns bietet, seiner Frau Helene.
 

Das Kreuz

Es gibt ein Zeichen – weltenweit –
das unterschiedlich vieles schafft.
Den einen mahnt es dunkel nur,
dem andern schenkt es Trost und Kraft.
Wer's unterschätzt in seiner Schwere,
den drückt es nieder, tief ins Leere.

Es ist ein Zeichen – inhaltsschwer –​
aus Leid, mit Tränen dicht benetzt.
Die trägt es, Diamanten gleich
in einer Krone, aufgesetzt.
Sein Wert ist nicht in Zahl zu setzen!
Nicht zu erfassen, noch zu schätzen.

Es steht dies Zeichen – hoheitsvoll –
mit Würde fordert es Respekt.
In seines Schattens Zwielicht
wird des Menschen Reu' und Scham geweckt.
Es wartet still mit weiten Armen
und doppelt zeigt sich sein Erbarmen.

Es wirkt als Zeichen - inniglich -
sein Leuchten wärmt auf eig'ne Art.
Wer's mit Geduld und Liebe trägt
hat echte Weisheit aufgespart.
Und schließlich hellt es ihm am Ende
den Weg an seiner letzten Wende.

So ist dies Zeichen - sinnerfüllt -
bedeutungsvoll wie nichts sonst mehr!
So g'rad, so aufrecht königlich
trägt es die Ehrfurcht vor uns her.
Es wandelt sich im Geist zum Throne,
bereitet für die ew'ge Krone!

Friederike Lichtneckert